Projekt Natur und Umwelt


Im Schulgarten tut sich was...

In Tuttlingen darf man sich durch das schöne Wetter im Frühjahr nicht dazu verleiten lassen, zu früh mit dem Pflamzen und Säen zu beginnen. Da muss man schon die "Eisheiligen", die bis zum 15. Mai noch frostige Nächte bereiten, vorbeiziehen lassen. Zudem findet durch die Schulschließung auch die Natur- und Umwelt-AG momentan nicht statt. Aber einige Schüler werden in der Schule betreut und helfen, die Balkonkästen mit Erde zu füllen und darin bunte Blumensamen und Kapuzinerkresse auszusäen. Die Randbeete des Schulgartens sollen Bienen- und Insektenwiesen werden. Anfang Juni sät eine Schülerin zusammen mit Frau Junt die Samen aus und schon bald sprießt dort, genauso wie in den Blumenkästen erstes Grün. Mal sehen, wie lange es dauert, bis dort die
ersten Blumen blühen...

 

 

Nun sind die Balkonkästen auch im Schulgarten am Geländer angebracht. Schon bald sieht man auf den Randbeeten des Gartens schon das erste Grün und in den Blumenkästen wird das Grün immer üppiger.

 


Leider findet in diesem Schuljahr die Natur- und Umwelt-AG nicht mehr
statt. Doch dank der Klasse 2a konnte ein Beet des Schulgartens nun Ende Juni doch noch bepflanzt werden. In der Schulzeit zuhause hatten die Schüler Bohnen in Blumentöpfe gepflanzt. Einige dieser Bohnen durften nun in das extra vorbereitete Bohnentippi umziehen. Auch die vom Markt gekauften Setzlinge sind nun im Beet und nun heißt es pflegen und eifrig gießen, wenn es heiß ist und nicht regnet, damit alles gut wächst.

 

Die zweite Gruppe der Klasse pflanzte die restlichen Setzlinge. Nach dem ausgiebigen Gießen war Aufräumen angesagt.

Jetzt heißt es regelmäßig gießen und warten und hoffen, dass alles gut
wächst...

 


Kartoffeln pflanzen

Dass man Kartoffeln im Klassenzimmer pflanzen kann, das glaubt ihr
nicht, oder?


Ist aber wirklich so.....

 

Man braucht dazu einen leeren Kartoffelsack, Kartoffeln und Erde.

Den leeren Kartoffelsack krempelt man um, damit er ganz klein ist. Jetzt
füllt man ihn mit Erde und dann kommen die Saatkartoffeln hinein.

Diese werden mit Erde bedeckt.

Jetzt muss der Kartoffelsack aber umziehen!!!

Im Moment wohnt er bei Frau Junt im Garten und wird auch von ihr
regelmäßig gegossen - außer es regnet.

Mal sehen, ob das Experiment gelingt und wir im Herbst viele Kartoffeln
ernten können!

 


Hochbeete stehen :)

Mit dem Hänger wurden die fertig gebauten Hochbeete an ihren Bestimmungsort gefahren. So ein Hochbeet ist ganz schön schwer, auch ohne Inhalt! Zuerst wurden die Hochbeete umgedreht, damit unten ein Gitter als Schutz gegen Wühlmäuse angenagelt werden konnte. Für die Ecken und in die Mitte der langen Seiten des Hochbeetes wurden Pflastersteine auf der Wiese gesetzt. Zum Glück hat alles gepasst und nun stehen die Hochbeete an ihrem Platz und warten darauf gefüllt und bepflanzt zu werden.


Hochbeete

In Kooperation mit Mutpol werden wir jetzt hoffentlich bald zwei Hochbeete in einem eingezäunten Garten aufstellen können. Dieser Garten ist geschickterweise direkt neben unserer Schule; dort ist eine der Außenstellen von Mutpol.

 

Geplant und gebaut haben die Hochbeete unsere Lehrerin und vor allem deren Mann, denn er ist handwerklich sehr geschickt. Im Baumarkt wurde das Material dafür besorgt und dann ging es los. Zuerst musste man die Bretter nach Maß sägen und dann alles zu einer großen „Kiste“ zusammenbauen. Anschließend wurde innen die Noppenfolie angetackert, die Querstrebe montiert und danach oben die Umrandung angeschraubt. Nun muss der Untergrund im Garten vorbereitet werden, damit man hier die Hochbeete aufstellen kann. Wir finden, die Hochbeete sind richtig gut geworden und wir freuen uns schon auf die nächste Natur-AG-Stunde, denn dann können wir die Hochbeete befüllen sowie säen und pflanzen.

 


Frühling am Cube


Meisennistkästen bei uns auf dem Schulhof

Wie überleben Vögel den Winter? Damit haben wir uns in der AG beschäftigt und dazu auch Filme angeschaut. Uns interessierte nämlich beispielsweise, wie Zugvögel es schaffen, so lange und so weit zu fliegen. Das Plakat Schulstunde der Wintervögel informiert alle Schüler über unsere Standvögel.

 

Im März haben wir mit Schraubenzieher und Hammer eifrig hantiert und so zwei Nistkästen für Meisen zusammengebaut. Jetzt hängen die Nistkästen an zwei Kastanienbäumen auf unserem Schulhof. Hoffentlich ziehen bald die ersten Gäste in unsere „Baumhäuser“ ein….

 


Grün in und rund um Tuttlingen

Im Herbst und frühen Winter haben wir geschaut, wieviel „Grün“ wir in Tuttlingen haben. Dazu sind wir auf den Honberg gewandert und haben von oben auf die Stadt geschaut. Von oben kann man das sehr gut sehen. Auch die Landschaft rund um Tuttlingen sieht man hier oben sehr gut. Beim Rundgang durch die Stadt haben wir die Baumalleen in den Straßen der Innenstadt entdeckt und das Grün entlang der Donau begutachtet.

 

Bei Herrn Hensch, dem Leiter der Umwelt- und Grünplanung der Stadt, hatten wir eine Fragestunde. Im Ubersaal des Rathauses beantwortete uns Herr Hensch unsere Fragen geduldig und anschaulich, so dass wir mit vielen neuen Informationen nach Hause gingen.


Unser Schulgarten

Auf dem Parkplatz neben dem Kindergarten Bruder Klaus dürfen wir einen kleinen Schulgarten anlegen. Am Zaun haben wir erst einmal mit bunten Stoffstreifen angeschrieben wo er sein wird. Jetzt kann dort jeder lesen: Natur – AG Karlschule!  Beim Auskoffern des Schotter- und Wiesenstreifens haben wir professionelle Hilfe angefragt, denn wir hätten mit dem Spaten diese Arbeit nicht schaffen können. Herr Schmidt-Droullier von der Stadtgärtnerei und ein weiterer Helfer haben mit dem Bagger den Schotter und die Grasnarbe abgetragen. Dann haben sie die Löcher mit Erde aufgefüllt. Jetzt sind dort vier Beete entstanden, die wir bald bepflanzen wollen.

 


Auch die Karlschule blüht auf…

Vor den großen Fenstern unserer neuen Sporthalle lassen wir es aufblühen. Hier haben wir auf der Wiese verschiedene Frühblüherzwiebeln gepflanzt. Jetzt warten wir gespannt aufs Frühjahr…

 


Jahreszeitliches Kochen und Backen

Je nach Jahreszeit schenkt uns die Natur Pflanzen oder Früchte, aus denen man etwas Leckeres kochen oder backen kann. In der Adventszeit haben wir Kekse mit Nüssen gebacken. Im Winter haben wir Sprossen gezogen und einen leckeren Salat daraus zubereitet.

 

Im Februar haben wir Kresseköpfe bebastelt: In alte Nylonstrümpfe haben wir Sägemehl gefüllt und ganz obendrauf kam der Kressesamen, bevor der Kopf zugebunden wurde. Jeder Kopf bekam noch eine lustige Nase und Wackelaugen. Jetzt hieß es gießen und warten. Nach fast einer Woche konnte man die Kressespflänzchen schon sehen, aber leider war der Nylonstrumpf zu dicht und die kleinen Sprösslinge schafften es nicht heraus. Da half nur eine Notoperation: Wir haben die Köpfe oben aufgeschnitten, damit die Kresse gut weiterwachsen konnte.

 

Die Butter- und Frischkäsebrote schmeckten mit der Kressegarnitur super lecker. Die Kresseköpfe haben wir recycelt: Sägemehl auf den Kompost, Wackelaugen gesammelt zum Wiederverwenden, Nylonstrümpfe in den Müll.

 


Thema Baum

Beim Aussuchen des Baumes interessierte uns auch die Frage, wie das Wasser, das ja jeder Baum zum Leben und Wachsen braucht, bis in die obersten Blattspitzen kommt. Wir haben es ausprobiert mit einem langen Schlauch und Teewasser. In einem Film über Bäume haben wir dann erfahren, dass wir Menschen Wasser nur bis zu einer Höhe von 4 Meter hochsaugen können. (Da waren wir also gar nicht so schlecht :) !)

 

Bäume können aber bis zu 120 Meter groß werden – und bis dahin kommt das Wasser! Für das Schulhaus haben wir ein Plakat über Bäume erstellt und jetzt können alle sehen, wie wichtig Bäume für uns und unser Leben sind.

 


Unser Jahresbaum

Seit diesem Schuljahr gibt es für die Dritt- und Viertklässler im Rahmen des Ganztages eine Umwelt- und Natur – AG, in dem sich die Schüler/innen mit Themen aus Natur und Umwelt beschäftigen. Die Schüler/innen haben sich auf dem Pausenhof einen Baum ausgesucht, der jeden Monat fotografiert wird.

Dieses Schuljahr ist es der Zierapfelbaum.